IM NAMEN DES TÄTERS | Kurzfilm 2012

Der Kurzfilm Im Namen des Täters wurde zum Jahreswechsel 2011/12 gedreht. Er erzählt von einem Kidnapping, das gründlich schiefläuft. Der Cast setzt sich zum größten Teil aus Laienschauspielern zusammen. Gefilmt haben wir den 20-minütigen Kurzfilm mit einer DSLR-Kamera (Nikon D90) sowie einer Canon XL2.

Blonde Frau in weißem Top liegt auf dem Boden, Setfoto von den Dreharbeiten des Kurzfilms "Im Namen des Täters"

Im Namen des Täters – zum Inhalt

Kurz und knackig: Eine alte Dame gewinnt im Lotto. Kurze Zeit später gerät ihre Enkelin in die Hände übler Kidnapper. Diese stellen sich als etwas weniger geschickt heraus. Ein kleines Missverständnis in der Kommunikation sorgt für ein großes Desaster im Kidnapper-Keller.

Synopsis: Der Radio-Moderator verliest die Lottozahlen. Die alte Frau Obermeyer hat Glück, sechs Richtige! Pech für ihre Enkelin, die kurze Zeit später Kidnappern in die Hände fällt. Gefesselt wacht sie in einem düsteren Keller auf. Es gelingt ihr, sich aus den Fesseln zu befreien. Doch dann hört sie, dass sie nicht allein ist. Ein zweites Mädchen ist im Keller gefangen. Die beiden Opfer verstehen sich nicht auf anhieb miteinander. Das mag an sprachlichen Differenzen liegen. Als dann auch noch Kidnapperin 1 und Kidnapper 2 hinzustoßen, ist das Chaos komplett. Kann eine Schusswaffe Ruhe ins Spektakel bringen? Oder braucht es dazu eine Säge?

Den Kurzfilm Frohzusein gibt es auf meinem YouTube-Kanal zu sehen – und gleich hier, in deutscher und spanischer Sprache, mit englischen Untertiteln:

Vom damaligen Drehbuch ist nur noch ein Auszug erhalten (hier als PDF). Der Film ist als Freizeitprojekt entstanden – aus einer spätpubertären Faszination für Fesselspiele, Gewaltspiralen und absurde Komik. Rückblickend erhält der Kurzfilm aus medienpädagogischer Sicht eher das Prädikat »nicht besonders wertvoll«. Als erster Film, der fast ausschließlich mit einer DSLR gedreht wurde, war Im Namen des Täters handwerklich eine wichtige Übung für mich. Mit seinen Unschärfen, der zittrigen Kamera, samt Rolling Shutter und übertriebener Farbkorrektur sieht man dem Projekt diesen Übungscharakter leider auch überdeutlich an.