Film Kurzfilme

RAT PACK RAT | Kurzfilm 2014 | Kritik, Review

Zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2018 um 10:03

In meinem Regal steht eine Doppel-CD vom „Rat Pack“. Vor langer Zeit aus einem Grabbeltisch gebuddelt. Für wenig Geld mit nach Hause genommen. Lege ich um die Weihnachtszeit herum ein, weil der Sound so kratzig klingt, so altmodisch, so weihnachtlich (Christi Geburt ist ja auch schon sehr lange her, das passt halt). Jedenfalls würde ich mich nicht als großen Fan bezeichnen. Sammy Davis, Frank Sinatra und… guck, ich krieg nicht mal den dritten Mann auf die Kette. Peinlich. Mit großem P. Aber Sammy Davis reicht auch schon, für den bemerkenswerten Kurzfilm Rat Pack Rat.

Ein Schnurrbart auf einen Finger gemalt, dazu der Text: Kurzfilmtipp Rat Pack Rat

Der Kurzfilm Rat Pack Rat

Ein großer Fan ist jedenfalls der Held des Films Rat Pack Rat, obwohl… ist er überhaupt der Held? Ist er nicht bloß Protagonist und vielmehr Sammy Davis der Held? Sammy Davis ist natürlich nur ein Double, ein Abbild der großen Ikone, broke genug, um Privataudienzen bei kleinen Leuten zu geben. Das ist die Prämisse der Films Rat Pack Rat: Sammy Double, Jr. betritt das Haus einer Frau, die ihn engagiert hat. Für wen? Seht selbst.

Es ist so herzzerreißend schön. Und ein bisschen ekelhaft. Was wiederum scheiße ist. Von mir. Je länger ich unter den Menschen weile, desto sympathischer werden sie mir.

Seht selbst, hier geht’s zum Kurzfilm Rat Pack Rat:

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